Theaterstück «Kohlezug» gastiert in zwei Ländern

Theaterstück «Kohlezug» gastiert in zwei Ländern

Das Stück «Kohlezug» der Eisenbahntheatergruppe «Das letzte Kleinod» macht ab Montag (16. August) für zwei Tage Station in Cottbus. Von Schüttgutwaggons aus erzählen die Schauspieler die Geschichte der Braunkohleförderung. Die Szenen widmen sich dem Bergbau, der Transformation der Industriebrachen und dem Klimawandel durch die Kohleverbrennung, wie Autor und Regisseur Jens-Erwin Siemssen berichtet.

Vier Schauspieler gehen an einer ausgestellten Lokomotive vorbei

© dpa

Vier Schauspieler gehen an einer ausgestellten Lokomotive vorbei.

Schon 2019 begannen er und sein Team, ehemalige und aktive Braunkohlegebiete zu besuchen. Dabei sprachen sie mit Betriebsleitern und ehemaligen Baggerfahren über die Arbeit und die Gefahren, die mit dem Bergbau einhergingen. Die gesammelten Geschichten bringt der blaue Theaterzug, mit dem die Truppe reist, jetzt zurück in die Kohleregionen. Bergbaubetriebe und Traditionsvereine stellten Objekte zur Verfügung, die in der Theatervorstellung genutzt werden.
Nach Cottbus steht in Brandenburg noch Senftenberg auf dem Tourplan, anschließend geht es weiter nach Sachsen-Anhalt. Dort sind in Gräfenhainichen, Merseburg und Zeitz drei Spielorte im sogenannten Mitteldeutschen Revier vorgesehen. Abgeschlossen wird die Fahrt im September in Geestenseth, der Heimat der Theatergruppe in Niedersachsen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 14. August 2021 13:32 Uhr

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