Frauenanteil bei Kandidaturen zur Wahl unter 30 Prozent

Frauenanteil bei Kandidaturen zur Wahl unter 30 Prozent

Nicht einmal jede dritte Kandidatur zur Bundestagswahl in Brandenburg stammt von einer Frau. Der Frauenanteil unter den 232 Bewerberinnen und Bewerber liege bei 29,7 Prozent, teilte der Landeswahlleiter am Mittwoch in Potsdam mit. Damit ist die Quote leicht gestiegen: Vor vier Jahren betrug der Frauenanteil 28 Prozent.

Der Anteil der Frauen, die sich für ein Direktmandat in den zehn Wahlkreisen bewerben, stieg von 22,9 Prozent vor vier Jahren auf 28,5 Prozent. Zur Wahl 2017 bewarben sich 22 Frauen unter 96 Bewerberinnen und Bewerbern, diesmal sind es 37 Frauen von 130.
Etwas höher ist der Anteil bei den Landeslisten der Parteien: 2017 kandidierten 33,1 Prozent Frauen (49 von 148), diesmal bewerben sich 32,4 Prozent (60 von 185). Spitzenreiter beim Frauenanteil der Landeslisten für die Bundestagswahl am 26. September ist die Partei Team Todenhöfer mit - unter den drei Kandidaten sind zwei Frauen.
Der jüngste Wahlbewerber hat dem Landeswahlleiter zufolge erst im Juli 18. Geburtstag gehabt. Er tritt auf der Landesliste der Partei Die Humanisten an. Der älteste Bewerber ist 88 Jahre alt und kandidiert auf der Liste der DKP. In allen zehn Wahlkreisen sind die Parteien CDU, AfD, SPD, Linke, FDP, Grüne und Die Basis mit Direktkandidatinnen und Direktkandidaten vertreten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 11. August 2021 18:08 Uhr

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