Lokführerstreik trifft Pendler in Berlin und Brandenburg

Lokführerstreik trifft Pendler in Berlin und Brandenburg

Ein Streik der Lokführergewerkschaft GDL wird an diesem Mittwoch und Donnerstag voraussichtlich zu zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen in Berlin und Brandenburg führen. Die Gewerkschaft hat ihre Mitglieder bei der Deutschen Bahn aufgerufen, am Mittwoch und Donnerstag ganztägig die Arbeit niederzulegen. Betroffen sind neben dem Fernverkehr die Regionalzüge und die S-Bahn. Damit will die GDL den Druck in der laufenden Tarifrunde erhöhen.

Streik

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Ein Display warnt Reisende auf dem Hauptbahnhof vorm bevorstehenden Streik der Lokführer.

Kommunale Verkehrsbetriebe sind nicht betroffen, auch nicht die Berliner Verkehrsbetriebe. U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse in der Hauptstadt fahren also, dürften aber deutlich voller sein als üblich. Man fahre wegen der Corona-Pandemie schon mit vollem Einsatz, sagte Betriebschef Rolf Erfurt. «Eine zusätzliche Verstärkung einzelner Linien mit mehr Fahrzeugen ist - auch aufgrund der sehr kurzen Vorwarnzeit - nicht möglich.»
Nicht bestreikt werden auch Konkurrenten der Bahn wie der Fernzuganbieter Flixtrain und regionale Konkurrenten wie die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) und die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB). «Beeinträchtigungen können jedoch nicht komplett ausgeschlossen werden, falls auch die Infrastruktur (Fahrdienstleiter) der DB bestreikt werden soll», teilte die NEB mit. Auch die Odeg hält Einschränkungen im Betriebsablauf sowie vollere Züge für möglich.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 10. August 2021 15:51 Uhr

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