Solidarität mit Baerbock von Berliner Grünen

Solidarität mit Baerbock von Berliner Grünen

Nach dem Vorwurf eines Medienwissenschaftlers gegen Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock im Zusammenhang mit ihrem Buch haben sich Vertreter des Berliner Landesverbandes hinter sie gestellt. Die Vorwürfe seien völlig haltlos, schrieb Grünen-Landeschefin Nina Stahr beim Kurzmitteilungsdienst Twitter. «Ich würde im Wahlkampf gerne um die besten Ideen ringen - stattdessen wird sinnlos mit Dreck geworfen. So kommen wir echt nicht weiter.» Stahr sprach von «versuchtem Rufmord».

Annalena Baerbock

© dpa

Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen.

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Silke Gebel bezeichnete die Vorwürfe gegen Baerbock als «Schmutzkampagne» und als haltlos. «Es ist absurd, bei der Aufzählung von EU-Staaten von Plagiaten zu reden», twitterte sie. Und: «Fairer Wahlkampf ist immer möglich!»
Der österreichische Medienwissenschaftler Stefan Weber wirft der Grünen-Kanzlerkandidatin vor, in ihrem Buch abgeschrieben zu haben. In einem Blogbeitrag legt Weber Baerbock zur Last, einige Formulierungen aus dem Buch stammten nicht von ihr. Die Grünen weisen dies kategorisch zurück. Baerbocks Buch «Jetzt. Wie wir unser Land erneuern» erschien am 21. Juni. Baerbock will in Potsdam für die Grünen ein Direktmandat bei der Bundestagswahl holen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 30. Juni 2021 17:58 Uhr

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