Polizei stoppt wegen Vorwürfen Zusammenarbeit mit Firma

Polizei stoppt wegen Vorwürfen Zusammenarbeit mit Firma

Die Polizei in Brandenburg stoppt vorübergehend die Zusammenarbeit mit einem Sicherheitsunternehmen, dem Verbindungen ins rechtsextreme Milieu vorgeworfen werden. Das bestätigte Brandenburgs Polizeisprecher Torsten Herbst am Freitag. Vorwürfe waren auf einer politisch links ausgerichteten Internetseite erhoben worden. «Auch diese prüfen wir», erklärte Herbst.

Blaulicht

© dpa

Ein Blaulicht ist auf dem Dach eines Einsatzfahrzeuges der Polizei zu sehen.

Bis zur Klärung der berichteten Sachverhalte wird die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen laut Herbst auf Eis gelegt. Grundlage sei eine Kooperationsvereinbarung mit festgelegten Teilnahmekriterien, insbesondere die Ablehnung jeglicher Form von politischem Extremismus und Distanzierung von jeglicher Art der Diskriminierung. Die Vereinbarung hatte die Brandenburger Polizei 2018 mit dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) geschlossen.
Das Polizeipräsidium und der BDSW wollten nun das bisherige Aufnahmeprozedere von Sicherheitsunternehmen prüfen, wie es weiter hieß. Die Zuverlässigkeit der an der Kooperationsvereinbarung beteiligten Unternehmen solle zukünftig noch besser als bisher festgestellt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. Juni 2021 15:12 Uhr

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