Neue Stadthalle soll Innenstadt von Finsterwalde beleben

Neue Stadthalle soll Innenstadt von Finsterwalde beleben

Der Umbau einer ehemaligen Tuchfabrik zur Stadthalle von Finsterwalde (Elbe-Elster) ist laut Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung «ein wichtiger Baustein zur Revitalisierung der historischen Innenstadt». Das denkmalgeschützte Ensemble sei Baukultur und Identität für die Menschen, sagte Staatssekretär Rainer Genilke am Donnerstag, einen Tag vor dem Richtfest. Im September 2020 war der Grundstein gelegt worden.

Die Kosten wurden mit rund 18 Millionen Euro angegeben. Rund 8,6 Millionen Euro kommen von der Europäischen Union, 2 Millionen vom Bund, weitere fast 2 Millionen Euro aus der nationalen Städtebauförderung, die Stadt Finsterwalde steuert Eigenmittel von rund 7,5 Millionen Euro bei.
Das Gebäudeensemble der ehemaligen Schäferschen Textilfabrik aus dem 19. Jahrhundert soll durch Sanierung, teilweisen Abriss sowie Neubau neu gestaltet werden, die Spuren der früheren industriellen Nutzung sollen dabei sichtbar bleiben. Im Mittelpunkt steht die Sanierung der alten Shedhalle, einer Industriehalle mit einem Sägezahndach, an die ein Veranstaltungssaal angebaut wird. Die Halle soll multifunktional für Konzerte, Messen, Konferenzen, Lesungen oder auch Seminare mit 600 Sitzplätzen und 1000 Stehplätzen genutzt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 18. Juni 2021 08:10 Uhr

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