Agentur sieht Arbeitsmarkt in Brandenburg über dem Berg

Agentur sieht Arbeitsmarkt in Brandenburg über dem Berg

Immer mehr Brandenburgerinnen und Brandenburger finden nach dem Wirtschaftseinbruch in der Corona-Krise wieder Arbeit. Erstmals seit März 2020 sank die Zahl der Arbeitslosen im Mai wieder unter die Marke von 80 000. 79 980 Frauen und Männer waren arbeitslos gemeldet, 2878 weniger als im April, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank auf sechs Prozent.

Auf einem Würfel ist das Logo der Arbeitsagentur zu sehen

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Auf einem Würfel ist das Logo der «Bundesagentur für Arbeit» zu sehen.

«Ich habe die große Hoffnung, dass sich mit dem Eindämmen der Corona-Pandemie und der fortschreitenden Impfkampagne die Lage am Arbeitsmarkt weiter verbessert», sagte die Berlin-Brandenburger Agenturleiterin Ramona Schröder. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist den Angaben zufolge weiter hoch, etwa auf dem Bau, in der Land- und Forstwirtschaft, im Handwerk und der Industrie. Auch in den Bereichen Verkehr und Lagerei sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen werde zunehmend Personal gesucht.
Zugleich zeigten weniger Unternehmen Kurzarbeit an. Nach den jüngsten verfügbaren Daten waren im Februar gut 69 000 Brandenburger in Kurzarbeit. «Ich bin zuversichtlich, dass der Höhepunkt der coronabedingten Folgen in der Arbeitslosigkeit und bei der Kurzarbeit überschritten ist», sagte Schröder.
Nicht als Arbeitslose gezählt werden Erwerbslose, die sich etwa weiterqualifizieren oder die kurzfristig arbeitsunfähig sind. Rechnet man sie hinzu, sind 103 670 Brandenburger ohne Arbeit. Auch diese sogenannte Unterbeschäftigung sank verglichen mit dem April und lag auch unter dem Vorjahreswert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 1. Juni 2021 10:02 Uhr

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