Drei Neuinfektionen an einem Tag: Lage entspannt sich weiter

Drei Neuinfektionen an einem Tag: Lage entspannt sich weiter

Die Corona-Zahlen in Brandenburg gehen weiter zurück. Damit wird es wahrscheinlich, dass die Beschränkungen des öffentlichen Lebens weiter zurückgefahren werden. Innerhalb der vergangenen sieben Tage infizierten sich rechnerisch 34,9 von 100.000 Brandenburgern mit dem Virus, wie des Gesundheitsministerium mitteilte (Stand: 26. Mai, 0.00 Uhr). Am Dienstag hatte diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 44 gelegen, am Mittwoch vor einer Woche bei 55,8. Nur noch drei neue Corona-Fälle kamen am Dienstag hinzu.

Corona-Test

© dpa

Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus.

Abgesehen von Brandenburg/Havel sowie den Landkreisen Elbe-Elster und Spree-Neiße lagen alle Kreise und kreisfreien Städte des Landes bei der Sieben-Tage-Inzidenz unter 50. Dort wo diese Grenze an drei Tagen in Folge unterschritten wird, wechseln die Grundschulen am Montag wieder in den Normalbetrieb, eine Woche später die weiterführenden Schulen. Das hatte die Landesregierung am Dienstag beschlossen.
Eine Impfung der Lehrkräfte ist aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) dafür unverzichtbar. Alle im Präsenzunterricht eingesetzten Lehrkräfte müssten mindestens eine erste Impfung erhalten haben. Viele Lehrkräfte hätten aber noch gar keine bekommen, kritisierte die GEW am Mittwoch. Sie fühlten sich von der Landesregierung im Stich gelassen.
Diese strebt weitere Öffnungsschritte an, die in der nächsten Woche beschlossen werden sollen, etwa für Handel, Hotels und Gaststätten. «Die durch die Landesregierung in Aussicht gestellten Öffnungsperspektiven erfüllen die Branche mit Hoffnung und Optimismus», teilte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Brandenburg am Mittwoch mit. «Nach achtmonatiger Schließung wächst jetzt die Überzeugung, den Sommer noch retten zu können.»
Alle Landkreise und kreisfreien Städte des Landes liegen unter der kritischen Sieben-Tage-Inzidenz von 100, bei der die sogenannte Bundes-Notbremse mit nächtlichen Ausgangsbeschränkungen greifen würde. Der höchste Wert wurde mit 75,6 im Landkreis Spree-Neiße im Süden berechnet, der niedrigste mit 11,1 im nördlichen Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 26. Mai 2021 16:52 Uhr

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