Kassenärzte: Impfung von Kindern und Jugendlichen

Kassenärzte: Impfung von Kindern und Jugendlichen

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) will einen Vorschlag erarbeiten, wie Kinder und Jugendliche gegen das Coronavirus geimpft werden können. Der Vorschlag soll mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte abgestimmt werden, wie die KVBB am Mittwoch auf Nachfrage mitteilte. Dann solle das Konzept an die Landesregierung gehen. «Die Frage ist, ob wir Familien gemeinsam impfen, zum Beispiel am Wochenende, ob in Zentren oder bei Kinder- und Jugendärzten beziehungsweise bei den Hausärzten», sagte KVBB-Sprecher Christian Wehry. Das solle nun gemeinsam überlegt werden.

Am Dienstagabend hatten sich Brandenburgs Kassenärzte mit Vertretern wichtiger Berufsverbände beim ärztlichen Impfgipfel getroffen, um über die Situation beim Impfen zu beraten. Es habe darüber Einigkeit bestanden, dass in den Arztpraxen wöchentlich bis zu 150.000 Impfungen erfolgen könnten - allerdings müsse genügend Impfstoff vorhanden sein. «Es herrschte Unverständnis darüber, dass kommunalen Akteuren Impfstoff für Impfaktionen beispielsweise vor Rathäusern oder Sporthallen angeboten wird, anstatt dass der Impfstoff direkt in die Praxen geht», berichtete Wehry.
Da mittlerweile verstärkt jüngere Bürgerinnen und Bürger geimpft werden würden, benötigen die Vertragsärzte laut KVBB uneingeschränkt alle empfohlenen Impfstoffe. Die Vorteile seien klar: «Diese Impfungen sind schnell und wohnortnah. Die Menschen kennen und vertrauen ihren Ärztinnen und Ärzten.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 19. Mai 2021 12:31 Uhr

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