Verbände fordern verbindlichen Lockerungsfahrplan

Verbände fordern verbindlichen Lockerungsfahrplan

Angesichts sinkender Corona-Zahlen und steigender Impfquote in der Region fordert die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg «einen verbindlichen Fahrplan für umfassende Lockerungen». Der Berliner Senat müsse diesen am Freitag auf den Tisch legen, mahnte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp am Donnerstag.

Alexander Schirp

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Alexander Schirp, Geschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB).

«Insbesondere die Branchen, die schon sehr lange unter den Schließungen leiden, brauchen eine Perspektive.» Genügend Vorlauf sei wichtig, damit Unternehmen sich mit Personalplänen und Beschaffung auf den Neustart einrichten können. Ideal wären aus Sicht der Vereinigung einheitliche Regeln in Berlin und Brandenburg.
Nach dem Bundesrecht gilt auch in Berlin, dass die Schwelle von 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen an fünf Werktagen in Folge unterschritten werden muss, bevor Lockerungen zwei Tage danach möglich sind. Der erste Tag, für den das nach aktueller Entwicklung der Zahlen in Frage kommt, wäre der Mittwoch kommender Woche (19. Mai). Erste Lockerungsschritte hatte der Senat am Dienstag in Aussicht gestellt, ein offizieller Beschluss wurde für Freitag erwartet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 13. Mai 2021 13:10 Uhr

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