Volksverhetzungs-Urteil: AfD-Stadtverordneter tritt zurück

Volksverhetzungs-Urteil: AfD-Stadtverordneter tritt zurück

Nach einer Verurteilung wegen Volksverhetzung ist der Oranienburger AfD-Stadtverordnete Bodo Radtke zurückgetreten. Das teilten Oranienburgs Oberbürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) und der Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD) am Mittwoch mit. «Die AfD muss sich nun einmal mehr darum bemühen, sich klar davon abzugrenzen, eine demokratiefeindliche und revisionistische Partei zu sein», erklärte Laesicke.

Nach Angaben des Amtsgerichts Oranienburg war Radtke per Strafbefehl zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 2700 Euro verurteilt worden. Weil Radtke einen Einspruch zurückgezogen habe, sei der Strafbefehl rechtskräftig, teilte Gerichtsdirektor Olaf Adamus mit. Der Stadtverordnete habe in einem sozialen Netzwerk Inhalte mit Leugnung des Holocaust veröffentlicht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 5. Mai 2021 16:47 Uhr

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