500 Beschäftigte bei neuer Bundesbehörde: 240 in Brandenburg

500 Beschäftigte bei neuer Bundesbehörde: 240 in Brandenburg

Im neuen Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten sollen bis Ende des Sommers rund 500 Mitarbeiter beschäftigt sein - 240 davon am Hauptsitz in Brandenburg an der Havel. Das teilte der Leiter der Behörde, Georg Birgelen, am Freitag bei seiner Vorstellung mit. 180 neue Stellen sind ihm zufolge ausgeschrieben worden, die meisten davon sollen in Brandenburg besetzt werden. Die Nachfrage sei trotz hoher Anforderungen an die Arbeit gut gewesen, sagte Birgelen.

Die neue Behörde soll sich um «nicht-ministerielle Aufgaben mit Auslandsbezug» kümmern, für deren Erfüllung Fach-, Auslands- und Fremdsprachenkompetenz erwartet wird. Das Auswärtige Amt und die deutschen Auslandsvertretungen sollen dadurch von Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Die Behörde ist in sechs Fachbereiche aufgeteilt, darunter Visa für Fachkräfte aus dem Ausland, Personalfragen, Verwaltung der Immobilien im Ausland und das Auslandsschulwesen mit derzeitigem Sitz in Bonn. Für die Behörde müsse in Brandenburg an der Havel zunächst noch Platz geschaffen werden, erklärte der Leiter. Geplant sei ein Neubau in der Stadt.
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Der Aufbau der Bundesbehörde sei im Januar mit 70 Mitarbeitern begonnen worden, inzwischen liege die Zahl der Beschäftigten bei etwa 200, berichtete er. In den kommenden Wochen kämen immer mehr Mitarbeiter dazu. «Ich komme mir manchmal vor wie ein großer Pionier, das Ding von Null auf 100 in neun Monaten ist schon eine Herausforderung», sagte der Leiter über die Aufbauphase.
«Für eine effektive Außenpolitik ist es wichtig, dass diese Aufgaben so professionell und effizient wie möglich angegangen werden», hatte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) im Januar zum Start der Behörde gesagt. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte die Ansiedlung einen «wichtigen Impuls» zur Stärkung der Region genannt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 30. April 2021 15:59 Uhr

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