Brandenburg plant ab Mai längerfristige Impfterminplanung

Brandenburg plant ab Mai längerfristige Impfterminplanung

Wer sich in Brandenburg gegen Corona impfen lassen will, kann ab Mai möglicherweise längerfristig einen Termin vereinbaren als bisher. «Wir haben jetzt Impfstoffzusagen für den Mai einschließlich für den Juni, dass wir dann auch dazu übergehen können, längerfristig Termine zu vergeben - auch wenn der Impfstoff noch nicht bei uns ist», sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Mittwoch im Landtag in Potsdam. Er sprach von drei bis vier Wochen Vorlauf für Impftermine in Arztpraxen und Impfzentren. Bisher würden Termine erst vergeben, wenn der Impfstoff auch geliefert sei.

Corona-Impfung

© dpa

Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Covid-19 Impfstoff für eine Impfung auf eine Spritze.

Seit Ende Dezember haben rund 583 000 Brandenburger eine Erstimpfung und fast 181 000 eine Zweitimpfung erhalten. Der Innenminister sagte, die Konzentration liege derzeit bei den Zweitimpfungen. Das bringe «Licht am Ende des Tunnels». Dies führe allerdings dazu, dass es weniger Erstimpfungen gebe. Die Impfung der über 80-Jährigen sei fast abgeschlossen. Als gefährdetste Gruppe nannte der Minister die über 60-Jährigen. «Wir haben nach wie vor eine extrem dramastische Situation», sagte Stübgen. Jeder dritte Covid-19-Patient auf den Intensivstationen der Krankenhäuser sterbe.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 28. April 2021 11:39 Uhr

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