175 Jahre Branitzer Parklandschaft

175 Jahre Branitzer Parklandschaft

Mit einer hohen Fontäne im Schlosssee ist das Jubiläumsjahr zum 175-jährigen Bestehen der Branitzer Parklandschaft im Beisein von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) eröffnet worden. Die Parklandschaft in Cottbus trage wesentlich zur Attraktivität und zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei, teilte die CDU-Politikerin am Dienstag mit.

Pyramidenbau

© dpa

Mitarbeiter arbeiten an den Stufen der historischen Landpyramide im Branitzer Park in Cottbus.

«Deshalb unterstützt der Bund die Stiftung in Branitz seit 1995 bei der wichtigen Aufgabe, dieses bedeutsame Park- und Schlossensemble zu pflegen, zu erhalten und zu einem Ort kultureller Bildung zu machen», sagte Grütters. Gemeinsam mit der brandenburgischen Kulturministerin Manja Schüle (SPD), dem Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) und Stiftungsvorstand Stefan Körner eröffnete Grütters das Jubiläumsjahr. Mit einem von Bund und Land bewilligten Masterplan soll im Jubiläumsjahr die Sanierung der Anlagen beginnen.
Schloss Branitz war der Alterssitz von Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871). Der Branitzer Park inmitten der 600 Hektar großen Parklandschaft in Cottbus war das Alterswerk des Gartenkünstlers, Weltreisenden und Schriftstellers. Im Jahr 1845 bezog Pückler das Schloss seiner Vorfahren in Branitz und legte hier ab 1846 einen der bedeutendsten europäischen Landschaftsgärten mit seinen berühmten Pyramiden an. Dort fand Pückler auch seine letzte Ruhestätte - in einer Erdpyramide in einem See.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 27. April 2021 15:18 Uhr

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