Kreise und Cottbus müssen Schulen schließen: Mehr Impfungen

Kreise und Cottbus müssen Schulen schließen: Mehr Impfungen

Wegen der geltenden Notbremse müssen heute in Cottbus und den Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree die Grundschulen wieder schließen. Dort lag die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen innerhalb einer Woche über 165. Die Verordnung sieht vor, dass ab diesem Wert alle Schülerinnen und Schüler wieder in den Distanzunterricht gehen. Ausgenommen sind die aktuellen und künftigen Abschlussklassen sowie der Förderschulen für geistige Entwicklung. Grundschulkinder können einen Anspruch auf Notbetreuung in der Schule haben. Diese Einschränkungen gelten nach Angaben des Bildungsministeriums solange, bis an fünf Tagen in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165 unterschreitet.

Cornavirus - FFP3 Atemschutzmasken

© dpa

Zwei FFP3 Atemschutzmasken liegen auf einem Tisch im Sonnenschein.

Weiterführende Schulen, die im Fernunterricht sind, sollen bei einem Wert unter 165 erst ab 3. Mai öffnen können, um sich vorzubereiten. Abschlussklassen dürfen in die Schulen.
Für Menschen aus der Prioritätsgruppe 3 hat das Innenministerium das Impfen freigeben. Ab diesem Montag können sich auch Lehrerkräfte weiterführender Schulen, aktive Feuerwehrleute, über 60-Jährige sowie Menschen mit erhöhtem Risiko für schwere Krankheitsverläufe impfen lassen. Weil Astrazeneca für Zweitimpfungen an unter 60-Jährige ersetzt werden muss, können die Impfzentren nicht ausgelastet werden. Einige Impfzentren bleiben am Montag geschlossen, am 1. Mai sind alle zu.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 26. April 2021 01:32 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg