Inventur im Wald: Wie geht es Brandenburgs Bäumen?

Inventur im Wald: Wie geht es Brandenburgs Bäumen?

Alle zehn Jahre ist es soweit: Seit Montag wird auch der Brandenburger Wald wieder genauer erfasst. Bis Ende 2022 laufe bundesweit die Inventur, teilte das Forstministerium mit. Erfasst wird dabei der aktuelle Zustand, aber auch die Waldentwicklung.

In Brandenburg gab es bereits 2002 und 2012 Waldinventuren. Auswirkungen des Klimawandels und der extremen Wetterereignisse werden so erfasst. Die Ergebnisse sind den Angaben nach Grundlage für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Auch Aussagen zu den Klimaschutzleistungen des Waldes sollen so getroffen werden.
In Brandenburg betreut das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde die Arbeiten. Für die Waldaufnahmen sind spezialisierte Unternehmen beauftragt worden. Dafür werden rund 1,6 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt bereitgestellt.
In Brandenburg wachsen etwa 808 Millionen Bäume. Erfasst wird nicht jeder einzelne: Genutzt wird ein repräsentatives Stichprobenverfahren in einem Raster von zwei mal zwei Kilometern. Insgesamt sind über 150 Baum-, Gelände- und Waldbestandsmerkmale an etwa 11 400 Stichprobenpunkten zu erfassen. Ermittelt werden unter anderem Art, Durchmesser und Höhe der Bäume. Auch eventuelle Schäden werden erfasst. Die in den Ländern gesammelten Daten wertet der Bund dann zentral aus. Die ersten Ergebnisse sollen 2023 vorliegen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 6. April 2021 13:05 Uhr

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