Woidke: Noch zu wenige Menschen geimpft

Woidke: Noch zu wenige Menschen geimpft

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sieht beim Vorschlag zu mehr Freiheiten für vollständig gegen Corona Geimpfte noch Diskussionsbedarf. «Damit wird sich die MPK (Ministerpräsidentenkonferenz) am 12. April 2021 sicher noch mal intensiv befassen», sagte Woidke am Ostermontag auf Anfrage.

Impfungen

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Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Covid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer für eine Impfung auf eine Spritze.

Kritisch sei nach wie vor, dass im Moment noch zu wenige Menschen geimpft seien. «Wir brauchen vor allem verlässliche und ausreichende Impfstofflieferungen», betonte der Ministerpräsident.
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Spahn für schnellere Freiheiten für vollständig geimpfte

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, dass vollständig Geimpfte und Negativgetestete schneller Freiheiten beim Einkaufen und Reisen zurückerhalten. Gegenüber der «Bild am Sonntag» hatte er sich zuvor auf eine Auswertung neuester Erkenntnisse durch das Robert Koch-Institut (RKI) bezogen: Demnach sei das Übertragungsrisiko zwei Wochen nach der zweiten Impfung wahrscheinlich sogar geringer als nach einem negativen Schnelltests von symptomlosen Infizierten.

Corona-Regeln gelten auch für Geimpfte

Spahn betonte, auch für vollständig Geimpfte würden in der aktuellen Pandemiephase Corona-Regeln wie Abstand, Hygiene und Schutzmasken weiterhin gelten. «Denn sowohl der tagesaktuelle Test als auch die vollständige Impfung reduzieren das Infektionsrisiko zwar deutlich, aber sie geben keine hundertprozentige Sicherheit davor, andere zu infizieren», sagte er am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Länder mit höherer Impfquote wie Chile, Großbritannien oder die USA zeigten, dass Kontaktbeschränkungen weiter notwendig seien.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 6. April 2021 07:28 Uhr

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