In Brandenburg gelten strengere Corona-Regeln

In Brandenburg gelten strengere Corona-Regeln

Die Menschen in Brandenburg müssen sich ab Gründonnerstag bis nach dem Osterfest auf weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens einstellen.

Ein Schild weist auf Mundschutzpflicht hin

© dpa

«Mundschutz» und ein Piktogramm eines Maskentragenden Menschen sind auf einem Schild zu sehen.

Vom 1. April an bis zum 6. April gilt nach der Anpassung der Eindämmungsverordnung angesichts steigender Corona-Infektionszahlen eine nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22.00 bis 5.00 Uhr. Das hatte das Kabinett am Dienstag (30. März 2021) beschlossen und damit die bestehende Notbremse in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt um eine Ausgangssperre ergänzt. So sollen private Zusammenkünfte weiter eingeschränkt werden. Bedingung ist eine regionale Sieben-Tage-Inzidenz von 100 oder mehr an drei Tagen in Folge. Das trifft für nahezu alle Landkreise und kreisfreien Städte zu. Nur die Kreise Uckermark und Dahme-Spreewald lagen am Mittwoch unter dem Wert von 100 Ansteckungen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.
Bundesdruckerei_500x400px.jpg
© Bundesdruckerei GmbH

Werden Sie jetzt Antwortgeber!

Wir begeistern uns für digitale Daten und sichere Identitäten. Sie auch? Dann bewerben Sie sich jetzt bei uns im Team: bdr.de/karriere mehr

regionale Notbremse über Ostern etwas gelockert

Bund und Länder haben eine Notbremse - landesweit oder regional - vereinbart, wenn der Wert neuer Infektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche drei Tage hintereinander in Landkreisen oder kreisfreien Städten über 100 liegt. Dann werden die jüngsten Lockerungen zurückgenommen. Brandenburg hat keine landesweite, sondern eine regionale Notbremse. Die Notbremse wird in Brandenburg über Ostern etwas gelockert: Unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz sind private Treffen mit den Angehörigen von zwei Haushalten erlaubt, insgesamt dürfen sich jedoch höchstens fünf Personen treffen. Kinder bis 14 Jahren sind davon ausgenommen.

Besuche in Pflegeheimem bei ausreichenden Impfungen

Auch Besuche in Pflegeheimen sind ohne Begrenzung möglich, wenn mindestens 75 Prozent der Bewohner seit mindestens zwei Wochen die zwei notwendigen Impfungen erhalten haben. Zudem müssen die Beschäftigten geimpft sein, in der Einrichtung darf außerdem aktuell kein Corona-Ausbruch vorliegen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 1. April 2021 08:18 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg