Einzelhandelsverband bedauert Absage an Modellprojekt

Einzelhandelsverband bedauert Absage an Modellprojekt

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg bedauert die Verschiebung eines Corona-Modellprojektes für Lockerungen in der Eindämmungsverordnung.

Das Rolltor eines Warenhauses ist geschlossen

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Das Rolltor eines Warenhauses ist geschlossen.

«Ich hätte mir mehr Mut in Brandenburg gewünscht», sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Niels Busch-Petersen. Befürchtet werden in den kommenden Monaten weitere Verschärfungen. Die Politik reagiere derzeit kopflos, ohne vernünftige klare Struktur.
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte am Dienstagabend (30. März 2021) nach der Kabinettssitzung bekannt gegeben, dass das Modellprojekt aus seiner Sicht angesichts der massiven Zahl der Infektionen ein falsches Signal wären. Damit sollten in Kreisen oder Städten Lockerungen ermöglicht werden. Mehrere Kommunen hatten ihr Interesse signalisiert, darunter Potsdam und Cottbus. Potsdam hatte vergangenen Samstag mit einer Coronatest-Pflicht und Terminvergabe den Einkauf im Einzelhandel ermöglicht. Am Dienstag musste angesichts der Sieben-Tage-Inzidenz über 100 an 3 aufeinanderfolgenden Tagen die Notbremse gezogen werden.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 31. März 2021 16:27 Uhr

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