Corona-Modellprojekte in Brandenburg werden verschoben

Corona-Modellprojekte in Brandenburg werden verschoben

Der Start der Corona-Modellprojekte in Brandenburg wird verschoben. Das teilte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag mit. «Das ist aus meiner Sicht das falsche Signal, wo wir einen massiven Anstieg der Infektionen haben», sagte der Regierungschef in Potsdam über die Projekte. Er habe deshalb zuvor mit den Oberbürgermeistern und Landräten vereinbart, in der aktuellen Eindämmungsverordnung keine Modellprojekte vorzusehen. «Verschoben heißt, dass wir uns auf der Grundlage der bereits vorliegenden Vorschläge mit dem Thema erneut befassen werden, wenn es die Infektionslage zulässt.»

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD)

© dpa

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) nimmt an einer Landtagssitzung teil.

Modellprojekte in Kreisen oder Städten sollten Lockerungen ermöglichen - für die nötigen Spielräume sollten Corona-Tests und eine App zur Kontaktverfolgung schaffen. Mehrere Kommunen hatten ihr Interesse signalisiert, darunter Potsdam und Cottbus. Potsdam hatte in einem ersten Schritt am vergangenen Samstag mit einer Coronatest-Pflicht und Terminvergabe den Einkauf im Einzelhandel der Stadt ermöglicht. Weil die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 lag, zog die Landeshauptstadt am Dienstag die Notbremse. Ab Mittwoch gelte die Eindämmungsverordnung des Landes, der Einzelhandel müsse schließen, teilte die Stadt mit.
Labor.jpg
© pcrberlin

Express Corona-Testzentrum Berlin (PCR)

Am U-Bahnhof (U7) Innsbrucker Platz (Autobahn A100) in der Innsbrucker Straße 25 im Stadtteil Schöneberg erhalten Sie PCR-Tests für 65 Euro und PCR-Express-Tests für 99 Euro. Antigen-Antikörpertests gibt es für 39 Euro: Ergebnis nach 15 Minuten. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 30. März 2021 18:44 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg