Land plant mehr Impfungen in Arztpraxen als in Impfzentren

Land plant mehr Impfungen in Arztpraxen als in Impfzentren

In Brandenburger Arztpraxen sind in der kommenden Woche mehr Corona-Impfungen als in den Impfzentren geplant. Jeweils rund 30 000 Impfstoffdosen von Biontech und Pfizer sollen in der nächsten und übernächsten Woche vom Bund an die Hausarztpraxen verteilt werden, wie die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) am Montag (29. März 2021) in Potsdam mitteilte.

Arztpraxis

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Ein Schild mit der Aufschrift «Arztpraxis» steht an der Straße.

Das wären 20 Impfdosen pro Praxis bei rund 1500 Praxen. Weitere 28 000 Dosen von Astrazeneca sollen in den beiden Wochen an die 139 Arztpraxen im Land gehen, die beim Modellprojekt «Impfen in den Arztpraxen» mitmachen.
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Express Corona-Testzentrum Berlin (PCR)

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2200 teilnehmende Praxen

Der Chef der Brandenburger Kassenärzte, Peter Noack, sieht darin einen kräftigen Schub für die Impfungen. «In den Vertragsarztpraxen werden in der nächsten Woche mehr Menschen geimpft als in den Impfzentren - und das flächendeckend, wohnortnah und gemäß der geltenden Priorisierung», teilte Noack mit. Damit das gelinge, müssten die Impfstofflieferungen zuverlässig und pünktlich kommen und die Kampagne müsse von den Hausärzten auf alle Vertragsarztpraxen ausgeweitet werden, die regelmäßig impfen. Das seien dann insgesamt 2200 Praxen in Brandenburg.

11,7 Prozent haben Erstimpfung erhalten

Nach einer schlechten Platzierung bis Mitte März liegt Brandenburg beim Anteil der Corona-Erstimpfungen an der Bevölkerung inzwischen mit 11,7 Prozent bundesweit im oberen Mittelfeld. Höhere Quoten gab es im Saarland, in Bremen, Thüringen und Schleswig-Holstein, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Bei den Zweitimpfungen liegt Brandenburg mit einem Anteil von 3,7 Prozent dagegen weiter hinten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 29. März 2021 13:11 Uhr

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