Ernst verteidigt kurzfristige Entscheidungen zu Schulen

Ernst verteidigt kurzfristige Entscheidungen zu Schulen

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) hat kurzfristige Entscheidungen rund um die Öffnung von Schulen während der Corona-Pandemie verteidigt. «In der Pandemie sind schnelle Entscheidungen manchmal notwendig», betonte sie am Donnerstag (25. März 2021) im Landtag.

Britta Ernst (SPD)

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Britta Ernst (SPD), Brandenburger Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, spricht.

Dies betreffe auch ihren Entschluss vom Sonntag, die Pflicht der Schüler zum Präsenzunterricht bis zu den Osterferien auszusetzen. Hintergrund sei, dass viele Eltern wegen der steigenden Infektionszahlen in Sorge gewesen seien, erklärte die Ministerin. «Wir akzeptieren, dass Eltern ihre eigene Risikoabwägung treffen.» Gleichzeitig erklärte sie, dass die Schulen nach Ostern wieder im Wechselunterricht öffnen sollen. Lehrer- und Elternverbände hatten die Entscheidung am späten Sonntagnachmittag massiv kritisiert, zum Teil wurden auch Rücktrittsforderungen laut. Die AfD-Fraktion forderte mit einem Antrag in der Plenardebatte die Entlassung der Ministerin. Dies wurde jedoch mit einer großen Mehrheit vom Landtag abgelehnt.
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Die oppositionelle Linke-Fraktion rückte in der Landtagsdebatte allerdings von der Bildungsministerin ab. Deren bildungspolitische Sprecherin Kathrin Dannenberg verwies auf deutliche Kritik bei Verbänden und Gremien am Führungsstil von Ernst und an «der nicht konsequenten Umsetzung von Maßnahmen des Gesundheitsschutzes». «Frau Ministerin, Sie haben einige Stoppschilder über- und umfahren», sagte Dannenberg. «Diese sollten Sie ernstnehmen, denn sonst nimmt man Ihnen tatsächlich den Führerschein weg.»
Die oppositionelle Linke-Fraktion rückte in der Landtagsdebatte allerdings von der Bildungsministerin ab. Deren bildungspolitische Sprecherin Kathrin Dannenberg verwies auf deutliche Kritik bei Verbänden und Gremien am Führungsstil von Ernst und an «der nicht konsequenten Umsetzung von Maßnahmen des Gesundheitsschutzes». «Frau Ministerin, Sie haben einige Stoppschilder über- und umfahren», sagte Dannenberg. «Diese sollten Sie ernstnehmen, denn sonst nimmt man Ihnen tatsächlich den Führerschein weg.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 25. März 2021 14:38 Uhr

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