Woidke: Corona ist «ein wahnsinnig harter Gegner»

Woidke: Corona ist «ein wahnsinnig harter Gegner»

Die neuen Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern sollen den Anstieg der Infektionszahlen auch in Brandenburg nach Worten des Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) verlangsamen. «Wir müssen jetzt die nächsten Wochen und Monate noch mal überbrücken, um den exponentiellen Anstieg zu stoppen», sagte Woidke am Dienstag im RBB-Inforadio. «Es sind harte Entscheidungen, die wir zu treffen haben, aber wir haben auch einen wahnsinnig harten Gegner und einen gefährlichen Gegner, das Virus.»

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke

© dpa

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg.

Die Länder-Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten in der Nacht zu Dienstag beschlossen, Deutschland über Ostern in den schärfsten Lockdown seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr zu schicken. Vom 1. April bis 5. April soll das öffentliche, private und wirtschaftliche Leben weitgehend heruntergefahren werden, um die dritte Welle der Pandemie zu brechen.
Woidke sprach von einem guten Ergebnis. «Die dritte Welle ist längst keine Theorie mehr, sie ist Praxis, die bei uns in den Krankenhäusern ankommt», erklärte er. Die Betten würden wieder verstärkt mit Covid-Patienten belegt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 23. März 2021 07:58 Uhr

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