Brandenburg bei Impfungen nicht mehr Schlusslicht

Brandenburg bei Impfungen nicht mehr Schlusslicht

Brandenburg liegt beim Anteil der Corona-Erstimpfungen an der Bevölkerung im Ländervergleich nicht mehr ganz hinten. Die Quote lag nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Samstag bei 6,8 Prozent, etwas schlechter liegt nun Nordrhein-Westfalen mit 6,7 Prozent.

Spritzen mit dem Impfstoff gegen Covid-19 von Biontech/Pfizer

© dpa

Vorbereitete Spritzen mit dem Impfstoff gegen Covid-19 von Biontech/Pfizer liegen in einer Schale.

Trotz der Lieferprobleme des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca sollen in Brandenburg alle bisher online gebuchten Impftermine stattfinden. Das sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Gabriel Hesse, am 13. März 2021. Das Bundesgesundheitsministerium habe das Land kurzfristig darüber informiert, dass in den beiden kommenden Wochen deutlich weniger Impfstoff von Astrazeneca erhalten werde. «Das ist ein Schock und zeigt, dass wir uns immer noch nicht auf die angekündigten Lieferungen verlassen können. Damit bleibt die Terminvergabe eine große Herausforderung.»
Die letzte Lieferung von 12 000 Impfdosen von Astrazeneca hatte Brandenburg am Freitag erhalten. Die Terminvergabe für Impfungen mit Astrazeneca läuft in Brandenburg online über die Seite www.impfterminservice.de. Die Termine werden dort nur für einen begrenzten Zeitraum freigeschaltet. «Dieses Verfahren bewährt sich nun», sagte der Sprecher. Thüringen hatte die Terminvergabe für Impfungen wegen der Lieferprobleme des Herstellers vorerst gestoppt und den Start von Impfungen bei Hausärzten verschoben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 13. März 2021 19:40 Uhr

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