RB Volleys zeigen Qualität gegen Netzhoppers

RB Volleys zeigen Qualität gegen Netzhoppers

Noch Vorsicht beim Favoriten Berlin, Enttäuschung beim Herausforderer Netzhoppers: Mit dem klaren Sieg der BR Volleys zum Playoff-Start zementiert sich das alte Kräfteverhältnis. «Wenn wir an diese Leistung anknüpfen können, sind unsere Chancen auf das Halbfinale groß», erklärte Volleys-Mittelblocker Anton Brehme.

Dagegen raubte der unerwartet deutliche Berliner 3:0-Sieg in Bestensee den Brandenburgern zunächst die Hoffnung, auf Augenhöhe gegenzuhalten. «So unterzugehen, das kann nicht unser Anspruch sein», betonte Netzhoppers-Angreifer Dirk Westphal.
In Erinnerung an die bislang eher wechselvolle Saison, in der die Netzhoppers den Lokalrivalen BR Volleys aus dem Pokal geschmissen hatten, bleiben die Berliner aber vorsichtig. «Wir denken weiter Schritt für Schritt», sagte Diagonalangreifer Benjamin Patch nach der souveränen Vorstellung im ersten Viertelfinalspiel der Serie «Best of three». Schon in der zweite Begegnung am kommenden Dienstag in der Max-Schnmeling-Halle können die Berliner den Halbfinal-Einzug perfekt machen. Gewinnen die Netzhoppers, müsste tags darauf ein drittes Spiel an gleicher Stelle über das Weiterkommen entscheiden.
In nur 75 Spielminuten in Bestensee hatten die BR Volleys ihre Qualitäten unterstrichen. «Wir haben guten Volleyball gespielt», urteilte der US-Amerikaner Patch und präzisierte: «Aufschlag und Block waren bei uns so, wie wir das brauchen.» Netzhoppers-Coach Christophe Achten war schon vorher überzeugt: «Die Volleys haben in ihren Reihen die Qualität, um auch in diesem Jahr um den Titel mitzuspielen.»
Die Netzhoppers hatten sich für die Playoffs kurzfristig in Filip John noch einen neuen Diagonalangreifer geholt. Eigentlich sind Spielerwechsel zu diesem späten Zeitpunkt der Saison nicht mehr möglich. Aber für die Spieler vom Nachwuchsteam VC Olympia Berlin - hier sind deutsche Talente aus dem ganze Land zusammengezogen - existiert diesbezüglich ein Sonderrecht.
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John, 19 Jahre jung und 2,04 Meter groß, hatte in Bestensee erst zwei Tage mittrainiert. Er wurde von Trainer Achten im zweiten Satz eingewechselt und belebte das Angriffsspiel seines neuen Teams erheblich. Seine elf Punkte waren am Ende der Bestwert unter den Netzhoppers-Akteuren. «Er hat mit seiner Lockerheit und Leichtigkeit gut performed», lobte Routinier Westphal.
Noch stärker trumpfte auf der anderen Seite des Netzes der Franzose Timothee Carle auf. Der französische Außenangreifer brachte es auf 16 Punkte, seine Angriffsquote lag bei beachtlichen 70 Prozent. «Tim war überragend», betonte Mitspieler Brehme.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 11. März 2021 10:47 Uhr

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