Netzhoppers: Im Pokalfinale «Energielevel hoch halten»

Netzhoppers: Im Pokalfinale «Energielevel hoch halten»

Rund 12 000 Zuschauer fasst die SAP Arena in Mannheim. Doch beim deutschen Volleyball-Pokalfinale zwischen den Netzhoppers KW-Bestensee und den United Volleys Frankfurt am Sonntag (17.00 Uhr/Sport1) bleiben die Ränge corona-bedingt leer. «Das sind wir in dieser Saison ja schon gewohnt», sagte Netzhoppers-Trainer Christophe Achten. Er hofft: «Vielleicht ist das sogar ein kleiner Vorteil für meine junge Mannschaft, die noch keine großen Final-Erfahrungen hat.»

Christophe Achten gestikuliert

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Trainer Christophe Achten von den Netzhoppers gestikuliert.

Um die fehlende Atmosphäre zumindest minimal zu kompensieren, mahnt Achten bei seinen Spielern sowohl auf dem Feld als auch auf der Ersatzbank Leidenschaft an: «Wir müssen die Stimmung in der Halle selber machen, um unser Energielevel hochzuhalten.»
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Inwieweit sein Zuspieler Byron Keturakis mithelfen kann, bleibt bis kurz vor Spielbeginn offen. «Wir versuchen alles», sagte der Kanadier, der seit Wochen unter Rückenbeschwerden leidet. Sollte Keturakis ausfallen, stünde nur der erst 19-jährige Adrian Klooss als Ersatz bereit. Der nachverpflichtete Zuspieler Kamil Droszynski ist nicht spielberechtigt, weil er beim Halbfinale gegen Herrsching (3:2) noch nicht bei den Netzhoppers unter Vertrag stand.
Besonders einem Spieler bei den Frankfurtern zollt Achten höchsten Respekt: Satoshi Tsuiki, ein Japaner, 29 Jahre alt. «Ich bin Fan von ihm. Er ist für mich der beste Libero der Bundesliga», sagte der Netzhoppers-Trainer. Der angeschlagene Keturakis wiederum hält die Frankfurter insgesamt für einen recht unbequemen Gegner, denn: «Ich glaube, die haben in dieser Saison bisher unter ihren Möglichkeiten gespielt.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 27. Februar 2021 10:33 Uhr

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