Eisbrecher im Einsatz: Keine neue Hochwasseralarmstufe

Eisbrecher im Einsatz: Keine neue Hochwasseralarmstufe

Deutsche und polnische Eisbrecher sind weiter auf der Oder unterwegs, um den Fluss von Eis zu befreien. Die Schiffe fuhren am Donnerstag ab dem polnischen Ort Widuchowa bis nach Schwedt. Insgesamt sind nach Angaben der Einsatzleiterin beim Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Eberswalde (Barnim), Regina Jeske, sechs deutsche und sieben polnische Eisbrecher im Einsatz. Aus Richtung Stettin gehe es nun gemeinsam auf der Oder entlang Richtung Ratzdorf und Frankfurt (Oder), um den Fluss frei zu halten.

Ein Eisbrecher bricht die Eisdecke am Regalica-Kanal

© dpa

Ein Eisbrecher bricht die Eisdecke am Regalica-Kanal.

Das Aufbrechen des Eises hat nach Angaben des Landesamtes für Umwelt (LfU) Auswirkungen auf den Pegel des Flusses. Der Wasserstand fiel bei Schwedt (Uckermark) innerhalb eines Tages um 72 Zentimeter. Die Oder und ihre Zuflüsse sowie die Warthe zeigten demnach leicht fallende Wasserstände.
Für die Oder gilt trotzdem derzeit eine Hochwasserwarnung. Die Wasserstände am Pegel Hohensaaten überschritten den Angaben nach Alarmstufe II. Das Tauwetter sei momentan hilfreich, vor allem im Unter- und Mittellauf der Oder. Das verhindere ein Zufrieren des Eisaufbruchs hinter den Eisbrechern, hieß es.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 18. Februar 2021 18:48 Uhr

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