Netzhoppers mühen sich in Haching zu einem 3:1-Erfolg

Netzhoppers mühen sich in Haching zu einem 3:1-Erfolg

Die Netzhoppers KW-Bestensee haben im Kampf um die Playoff-Plätze in der Volleyball-Bundesliga einen mühevollen Pflichtsieg verbucht. Beim Tabellenvorletzten TSV Unterhaching gewann die Mannschaft von Trainer Christophe Achten am Samstag mit 3:1 (25:22, 23:25, 25:19, 25:17), hatte aber mit dem ehrgeizigen Kontrahenten drei Sätze lang unerwartet große Probleme.

Volleyball

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Ein Volleyball-Spiel.

Die Gäste mussten erneut auf ihren Zuspieler Byron Keturakis verzichten. Der Kanadier hatte wegen Rückenbeschwerden die Reise nach Bayern gar nicht erst angetreten. Für ihn kam Neuzugang Kamil Droszynski zum Einsatz. Dem Polen war nach nur acht Tagen bei seinem neuen Verein die fehlende Feinabstimmung mit den Nebenleuten deutlich anzumerken.
Im ersten Durchgang bekamen die Netzhoppers trotz Drei-Punkte-Vorsprungs bei den beiden Technischen Auszeiten (8:5, 16:13) Probleme, als Unterhaching zum 21:21 ausglich. Doch in der Schlussphase holte Theo Timmermann mit dem Punkt zum 24:22 den ersten Satzball, den die Mannschaft mit einem Block dann verwertete.
Ihren Tiefpunkt im Match erreichten die Netzhoppers im zweiten Abschnitt. Sie gerieten 15:20 in Rückstand, konnten zwar am Ende drei Satzbälle abwehren, den Satzverlust aber nicht verhindern.
Erst eine Aufschlagserie von Timmermann verschaffte den Gästen am Ende von Satz drei den entscheidenden Vorteil. Im Schlussabschnitt sorgte wiederum eine Aufschlagsserie, diesmal allerdings vom Esten Karli Allik, früh für klare Verhältnisse (10:3). Fortan spulten die Netzhoppers ihr Pensum recht souverän herunter.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 13. Februar 2021 18:08 Uhr

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