Ehrenamt in der Corona-Krise: «Bereitschaft ist ungebrochen»

Ehrenamt in der Corona-Krise: «Bereitschaft ist ungebrochen»

Trotz der Einschränkungen in der Coronakrise ist die Motivation der Brandenburger zum Engagement aus Sicht der Freiwilligenagenturen weiterhin hoch. «Die Bereitschaft zum Anpacken ist ungebrochen», sagte der Geschäftsführer ihrer Landesarbeitsgemeinschaft in Brandenburg, Lutz Reimann, der Deutschen Presse-Agentur. So gebe es nun viele Helfer für die grundlegenden Dienste wie Lebensmittel-Lieferservice für Senioren und Menschen in Quarantäne oder die Organisation und Abwicklung von Impfterminen für Senioren.

Symbolbild "Ehrenamt"

© dpa

Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin bereitet die Ausgabe der Lebensmittel in einer kirchlichen Einrichtung vor.

Auch im Ehrenamt sei die Digitalisierung durch die Corona-Pandemie weit vorangeschritten, sagte Reimann. Als Beispiele nannte er etwa das Einsingen von Kinderliedern in sozialen Netzwerken oder Online-Vorleseaktionen.
Nach Angaben der Staatskanzlei ist die Zahl der Brandenburger Freiwilligen allein in den letzten 15 Jahren um 35 Prozent auf rund 834 000 gestiegen. Somit engagiere sich jeder dritte Brandenburger ehrenamtlich.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 8. Februar 2021 05:28 Uhr

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