Geringere Strauchbeerenernte in Brandenburg

Geringere Strauchbeerenernte in Brandenburg

In Brandenburg sind in der vergangenen Saison laut Landesamt für Statistik fast ein Viertel weniger Strauchbeeren geerntet worden als 2019. Es seien 2065 Tonnen gepflückt worden, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Für die geringere Ernte werden der Wintereinbruch im März und Spätfröste zur Blüte im Mai verantwortlich gemacht. Die Blüten seien erheblich geschädigt worden. Anschließende Hitze und Trockenheit im dritten Jahr wirkten sich auf die Qualität der Beeren aus, die zum Teil nicht geerntet werden konnten.

Strauchbeeren wuchsen im Vorjahr auf 1163 Hektar - 13 Hektar mehr als 2019. Auf der größten Fläche mit 407 Hektar stehen Kulturheidelbeeren - die wichtigste Frucht. 1310 Tonnen konnten geerntet werden, 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Auf 330 Hektar gedeiht im Land Sanddorn. Geerntet wurden 372 Tonnen auf einer Fläche von 125 Hektar - die Sträucher werden nur alle zwei bis drei Jahre geerntet. Die Ernte der Aroniabeeren fiel wegen der Nachtfröste im Mai nahezu aus: Auf 199 Hektar wurden nur 14 Tonnen geerntet, 95 Prozent weniger als noch 2019. Im Land beschäftigen sich 56 Betriebe mit der Ernte von Strauchbeeren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. Februar 2021 12:46 Uhr

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