Brandenburg bei Zweitimpfungen bundesweit im hinteren Feld

Brandenburg bei Zweitimpfungen bundesweit im hinteren Feld

Bei den zweiten Impfungen gegen das Coronavirus hinkt Brandenburg den meisten anderen Ländern hinterher. Bis Mittwoch erhielten 4978 Menschen eine zweite Impfung, damit liegt Brandenburg auf dem 14. Platz der 16 Länder, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervorgeht. Vorn rangiert Bayern mit 90 355 Zweitimpfungen.

Eine Krankenschwester impft eine Frau

© dpa

Eine Krankenschwester impft eine 92-jährige mit dem Covid-19 Impfstoff

Die Impfungen in Brandenburg waren erst schleppend angelaufen, danach ging es deutlich voran. Wegen der Lieferverzögerung mussten aber erst Tausende Termine für die erste Impfung zunächst abgesagt werden, dann wurde der Zeitraum zwischen der ersten und zweiten Impfung von drei auf vier Wochen verlängert. Die Impfzentren, die zunächst vor allem für über 80-Jährige und Medizinpersonal vorgesehen sind, gehen weiter an den Start. Am Donnerstag öffnete in Prenzlau das neunte Zentrum.
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste in Brandenburg warf Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) vor, für die Impfzentren Impfstoff aus Pflegeheimen abzuziehen. «Bewohnerinnen und Bewohner müssen auf den lebenswichtigen Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung warten», sagte die Landesvorsitzende Ellen Fährmann in einer Mitteilung. Nonnemacher hatte stets betont, dass die Impfung von Bewohnern und Personal in Pflegeheimen Priorität hat und möglichst bis Mitte Februar erledigt sein soll.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 28. Januar 2021 13:44 Uhr

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