Berlin Volleys mit vermeintlich leichtem Jahres-Einstieg

Berlin Volleys mit vermeintlich leichtem Jahres-Einstieg

Nach einer zweieinhalbwöchigen Spielpause zur Jahreswende könnte für die Berlin Volleys der Wiedereinstieg in die Volleyball-Bundesliga einfacher kaum sein. «In der Bundesliga-Hauptrunde ist noch alles möglich», sagte Volleys-Manager Kaweh Niroomand nach zuletzt fünf Siegen in Serie. Zunächst empfängt der zehnmalige deutsche Meister am Mittwoch (19.30 Uhr/sporttotal.tv) den Tabellenvorletzten TSV Unterhaching. Am Samstag folgt dann das Derby beim sieglosen Schlusslicht VC Olympia Berlin.

Kaweh Niroomand, Geschäftsführer BR Volleys

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Kaweh Niroomand, Geschäftsführer BR Volleys.

Aktuell sind die Berlin Volleys Dritter, wobei die Tabelle wegen der unterschiedlichen Zahl an ausgetragenen Spielen derzeit nicht allzu aussagekräftig ist. Fest steht aber: Gewinnt der VfB Friedrichshafen sein Nachholspiel bei der SVG Lüneburg, wären die BR Volleys bei vier Punkten Rückstand auf das Team vom Bodensee an den letzten neun Spieltagen auf Schützenhilfe anderer Clubs angewiesen, um als Erster in die Play-offs einzuziehen.
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Die Ursache für diese Situation ist für Niroomand offenkundig. «Wir konnten in unseren bisherigen 15 Saisonspielen nur zweimal mit der vermeintlichen Startformation antreten», sagte der Manager. Erst Anfang Februar werde der von Verletzungen gebeutelte Kader wieder halbwegs komplett sein. Samuel Tuia, Sergej Grankin, Kevin Le Roux und Robin Baghdady befinden sich demnach derzeit im Aufbautraining. Um keine Risiken einzugehen, werden sie gegen die Keller-Clubs nicht zum Einsatz kommen. Ausfallen wird nun auch Diagonalangreifer Benjamin Patch, der sich im Training einen Außenbandanriss im linken Sprunggelenk zugezogen hat. Er wird mehrere Wochen fehlen.
Seine Bewährungschance als vermeintlicher Ersatz hat insbesondere der US-Amerikaner Cody Kessel genutzt, der anstelle von Tuia jetzt regelmäßig im Außenangriff spielt. «Er hat über weite Strecken tolle Leistungen gebracht», lobte Niroomand. Gegen die beiden Tabellenschlusslichter wird wohl auch der Dezember-Neuzugang Denis Kaliberda erstmals längere Einsatzzeiten bekommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 12. Januar 2021 15:24 Uhr

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