Schweinepest-Verdachtsfall an Stadtgrenze nicht bestätigt

Schweinepest-Verdachtsfall an Stadtgrenze nicht bestätigt

Der Schweinepest-Verdacht beim Fund eines Wildschwein-Kadavers im Potsdamer Stadtteil Groß Glienicke nahe der berliner Stadtgrenze hat sich nicht bestätigt. Durch zusätzliche Untersuchungen des übersandten Wildschweinkadavers durch das Friedrich-Loeffler-Institut sei Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgeschlossen worden, teilte das Brandenburger Verbraucherschutzministerium am Samstag mit. Den Verdachtsfall hatte am Freitag das Landeslabor Berlin-Brandenburg gemeldet.

Anna Heyer-Stuffer

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Anna Heyer-Stuffer (Bündnis 90/Die Grünen), Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) von Brandenburg.

«Ich bin sehr froh und erleichtert über dieses Ergebnis», sagte die Leiterin des ASP-Krisenstabs, Staatssekretärin Anna Heyer-Stuffer. Es gelte aber weiterhin wachsam zu sein, weil der Schweinepest-Erreger auch durch den Menschen über weite Strecken getragen werden könne.
Der erste Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Deutschland wurde am 10. September 2020 amtlich festgestellt. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle in Brandenburg liegt mittlerweile bei mehr als 440, betroffen sind vor allem der Osten und der Südosten des Landes.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 9. Januar 2021 10:49 Uhr

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