Restriktionen nach Geflügelpestfall bei Lärz aufgehoben

Restriktionen nach Geflügelpestfall bei Lärz aufgehoben

Mehr als einen Monat nach dem Geflügelpest-Ausbruch in einem Legehennen-Betrieb in Krümmel bei Lärz (Mecklenburgische Seenplatte) sind die damit verbundenen Restriktionen aufgehoben worden. Das betreffe Gefügelhalter im Süden Mecklenburgs und im Norden Brandenburgs, teilte der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am Donnerstag mit. Damit dürfen unter anderem wieder Geflügel, Fleisch und Eier in die Restriktionsgebiete sowie aus ihnen heraus transportiert werden.

Geflügelpest-Warnschild

© dpa

Ein Schild mit der Aufschrift «Geflügelpest Sperrbezirk».

In dem Legehennen-Betrieb waren Anfang Dezember 29 000 Hennen getötet worden, um die Tierseuche einzudämmen. Im Stall war bei kranken Tieren der aggressive Erreger H5N8 gefunden worden. Diese hochpathogene Variante der Geflügelpest - auch Vogelgrippe genannt - verläuft bei Hausgeflügel mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen.
Wie der Erreger, der meist über Wildvögel beim Vogelzug verbreitet wird, genau in die Ställe gelangte, ist nicht klar. Im Umkreis, wo mehr als 600 000 Hühner, Enten und anderes Geflügel gehalten werden, war kein weiterer Vogelgrippe-Fall gefunden worden.
Der Kreis wies darauf hin, dass es nach wie vor im Nordosten Funde von Zugvögeln gibt, bei denen des Geflügelpestvirus festgestellt wird. Darum gelte weiter die Einstallpflicht in seenreichen Risikogebieten sowie bei Betrieben mit mehr als 1000 Tieren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. Januar 2021 14:10 Uhr

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