Termin-Vergabe für Corona-Impfungen beginnt

Termin-Vergabe für Corona-Impfungen beginnt

In Brandenburg startet heute (4. Januar 2021) die telefonische Termin-Vergabe für Corona-Impfungen. Sie wird landesweit über ein Call-Center geregelt, das unter der Rufnummer 116 117 erreichbar ist.

Ein Mann hält einen Telefonhörer in der Hand

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Ein Mann hält einen Telefonhörer in der Hand.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg nehmen rund 150 Mitarbeiter die Anrufe entgegen, pro Woche könnten rund 40 000 Anrufe bedient werden. Bei Bedarf könne aufgestockt werden, hieß es vorab. Welche Personengruppen wann geimpft werden, steht laut Ministerium auf der Internetseite www.brandenburg-impft.de.

Elf Impfzentren bis Ende Januar geplant

Da zwei Impfungen für den Schutz gegen das Coronavirus nötig sind, müssen zwei Termine in den Impfzentren vereinbart werden. Ab kommendem Dienstag wird zunächst in Potsdam und in Cottbus geimpft. Bis Ende Januar sollen elf Impfzentren im Land eingerichtet werden. Wöchentlich soll Brandenburg nach Angaben des Gesundheitsministeriums 19 500 Impfdosen erhalten. Zunächst hieß es, die Lieferung in der ersten Kalenderwoche entfalle. Das Bundesgesundheitsministerium teilte dann mit, mit dem Impfstoff-Hersteller Biontech sei vereinbart worden sei, dass die nächste Lieferung bereits am 8. Januar komme.

Distanzunterricht an Schulen bis 1. Februar möglich

Für Brandenburger Schülerinnen und Schüler startet die Schule am Montag zunächst noch zu Hause - vorerst bis zum 10. Januar. Ausgenommen sind nach Angaben des Bildungsministeriums Abschlussklassen und Klassen an Förderschulen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hält Distanzunterricht bis zu den Winterferien für denkbar. Wegen der weiter hohen Infektionszahlen gehe er davon aus, dass der Distanzunterricht bis zum Start der Ferien am 1. Februar bestehen bleibe, hatte der Regierungschef dem RBB gesagt.
Ursula Nonnemacher (Grüne), Gesundheitsministerin
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Nonnemacher: «Wir spüren eine große Impfbereitschaft»

In Brandenburg startet zu Wochenbeginn die Vergabe der Impftermine. Die Gesundheitsministerin zeigt sich von der Impfbereitschaft im Land überzeugt, bittet aber um Geduld. Der Regierungschef wendet sich unterdessen an die Kritiker der Impfstrategie von Bund und EU. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. Januar 2021 09:00 Uhr

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