Bombardier erwartet keinen Einschnitte nach Alstom-Übernahme

Bombardier erwartet keinen Einschnitte nach Alstom-Übernahme

Die Beschäftigten von Bombardier Transportation (BT) müssen aus Sicht des Managements nach der Übernahme durch Alstom keinen größeren Stellenabbau fürchten. «Unsere Bücher sind prall voll mit Aufträgen, wir brauchen unsere deutschen Ingenieure und Fabriken, um die abzuarbeiten. Die nächsten zwei bis drei Jahre geht es allein darum», sagte BT-Vorstandschef Danny Di Perna der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». «Nach heutigem Kenntnisstand braucht es auf absehbare Zeit kein Restrukturierungsprogramm. Aber selbstverständlich optimieren wir die Organisation fortlaufend.»

Die Bildkombo zeigt die Logos von Alstom und Bombardier

© dpa

Die Bildkombo zeigt die Logos von Alstom und Bombardier.

Der französische TGV-Hersteller Alstom will die Übernahme des Konkurrenten bis Ende Januar abschließen. Arbeitnehmervertreter sehen die Fusion mit Sorge. Bombardier Transportation hat in Deutschland mehrere Werke, Alstom betreibt sein größtes Werk in Salzgitter. Rüdiger Grube, der Aufsichtsratsvorsitzende von Bombardier Transportation und frühere Chef der Deutschen Bahn, sagte der Zeitung: «Alstom kann und wird nicht die Power der deutschen Standorte ignorieren.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 2. Januar 2021 17:06 Uhr

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