Bischof Stäblein: Sparpakete werden geschnürt

Bischof Stäblein: Sparpakete werden geschnürt

In der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sind wegen der Corona-Pandemie die Einnahmen nicht so stark eingebrochen wie befürchtet. «Das heißt aber nicht, dass es 2021 nicht noch viel dramatischer werden kann», sagte Bischof Christian Stäblein der Zeitung «Der Prignitzer» (Donnerstag-Ausgabe). Es werden derzeit ohnehin Sparpakete geschnürt. «Wir wissen, dass die Ressourcen weniger werden.»

Landesbischof der Evangelischen Kirche Christian Stäblein (l)

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Christian Stäblein (l), Landesbischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

In der Kirche seien auch Corona-Soforthilfen eingerichtet worden. «Denn es gibt ja Dinge, die wir dringend unterstützen mussten», sagte Stäblein. Das betreffe etwa den Erwerb von Schutzausrüstung. Er sei auch froh, dass die Landeskirche in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet habe und in der Lage sei einzuspringen, wenn Gelder wegbrechen. Er denke auch an den Berliner Dom, der sich vor allem aus Eintrittsgeldern finanziere. Dort konnte Unterstützung gewährt werden.
Stäblein sagte, er glaube nicht, dass große Gemeinden noch größer werden müssen. «Aber da, wo Strukturen noch sehr kleinteilig sind, werden wir weiter auf Synergien setzen.» Es gehe darum, die Gemeinden deutlich mehr als bisher zur Zusammenarbeit zu bewegen. Sie arbeiteten ja auch schon vielfach eng zusammen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 30. Dezember 2020 16:58 Uhr

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