Aufbau Potsdamer Impfzentrum läuft: Enorme Herausforderung

Aufbau Potsdamer Impfzentrum läuft: Enorme Herausforderung

Der Aufbau des Impfzentrums in der Potsdamer Metropolishalle - eines von insgesamt elf landesweit - läuft nach Plan.

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    In der Metropolis Halle ist ein Impfzentrum mit Impfkabinen und Wartebereich aufgebaut. Am Sonntag haben die Corona-Impfungen in Brandenburg begonnen.
  • Potsdamer Impfzentrum (1)© dpa
    In der Metropolis Halle ist ein Impfzentrum mit Impfkabinen und Wartebereich aufgebaut. Am Sonntag haben die Corona-Impfungen in Brandenburg begonnen.
  • Coronavirus - Impfzentrum Potsdam© dpa
    In der Metropolis Halle ist ein Impfzentrum mit Impfkabinen und Wartebereich aufgebaut.
Ab dem 5. Januar 2021 sollen dort die ersten Menschen mit dem Covid-19-Impfstoff geimpft werden. Ab Montag (4. Januar 2021) nächster Woche werden über ein Callcenter die ersten Termine vergeben. «Wir stehen gemeinsam vor der Bewältigung einer enormen Herausforderung, wie es sie noch nie in Brandenburg gab», sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Montag in Potsdam. Im Vergleich zum Stadtstaat Berlin, wo bereits seit Sonntag die Impfzentren arbeiten, müsse in Brandenburg eine riesige Fläche versorgt werden. Der logistische Aufwand sei um einiges komplizierter, sagte Nonnemacher.
Anhand der Priorisierung - der Reihenfolge der Impfung besonders gefährdeter Gruppen - müssten zudem die erforderlichen zwei Impftermine gesteuert werden, erläuterte Holger Rostek, stellvertretender Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg. Zudem müssten die Impfdosen in der erforderlichen Menge bereitstehen, auch für den notwendigen zweiten Termin.
Kein Bürger werde ohne entsprechende Aufklärung durch das Impfzentrum geschleust, sagte Rostek. «Die Impfung ist für jeden eine persönliche Entscheidung», betonte er. Vor dem «Piks» werde jeder Bürger noch einmal vom Arzt befragt und könne Fragen stellen.
Bei vollem Betrieb werden in dem Potsdamer Impfzentrum nach Angaben von Rostek etwa 100 Ärzte im Schichtbetrieb arbeiten. Die Mediziner mit Impfberechtigung werden zunächst über den Impfstoff informiert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 28. Dezember 2020 16:25 Uhr

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