Navigator Gottschalk peilt Top Five bei Rallye Dakar an

Navigator Gottschalk peilt Top Five bei Rallye Dakar an

Rallye-Navigator Timo Gottschalk und sein Fahrer Jakub Przygonski setzen sich bei der am 3. Januar beginnenden Rallye Dakar hohe Ziele. «Das Ziel sind die Top Five, das ganz große Ziel ein Platz auf dem Podium», sagte der 46-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Die 43. Auflage der bis zum 15. Januar dauernden legendären Rallye findet zum zweiten Mal in Saudi-Arabien statt.

Der Gesamtsieger von 2011 weiß aber um die starke Konkurrenz auch in diesem Jahr. So haben die mehrmaligen Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah aus Katar, der Spanier Carlos Sainz oder Stéphane Peterhansel aus Frankreich bei der Mitte Dezember in Saudi-Arabien ausgetragenen Dakar-Generalprobe Baja Ha'il eine starke Frühform bewiesen und sich die ersten drei Plätze geholt.
Berliner Zeitung (1)
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Das brandenburgisch-polnische Duo kam bei den zwei Rennen auf den 13. sowie den fünften Rang. «Den Speed haben wir, um mitzuhalten», sagte Gottschalk, «aber es gibt viele Unwägbarkeiten.» Gottschalk hat den Getriebeschaden in ihrem Mini, der bei der letzten Auflage bereits auf der ersten Etappe alle Träume vom Podium zunichte gemacht hatte, nicht vergessen. «Das war schon schwer zu verkraften. Aber man muss es akzeptieren», sagte Gottschalk, der seinen Partner diesmal in einem Toyota Hilux durch die Wüste navigiert.
Auch in der Wüste fährt die Corona-Angst mit. Zum einen die Furcht vor einer Ansteckung, zum anderen sorgt sich Gottschalk, der seit 2005 hauptberuflich als Rallye-Navigator unterwegs ist, ob auch nach dem Saisonhöhepunkt die Sponsoren weiter an Bord bleiben: «Da ist dieses Jahr ein flaues Gefühl mit dabei, das die Freude überschattet.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 27. Dezember 2020 09:39 Uhr

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