Netzhoppers chancenlos in Friedrichshafen

Netzhoppers chancenlos in Friedrichshafen

Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee hat das Jahr 2020 mit einer Niederlage abgeschlossen. Beim Rekordmeister VfB Friedrichshafen unterlag der Pokalfinalist aus Brandenburg am Dienstag in aller Deutlichkeit mit 0:3 (20:25, 13:25, 20:25). Ihr nächstes Spiel bestreiten die Netzhoppers erst am 9. Januar bei den United Volleys Frankfurt, die am 28. Februar in Mannheim auch der Gegner im Pokalendspiel sind.

Die Hände eines Volleyball-Spielers sind mit Tape umwickelt

© dpa

Die Finger und Handgelenke eines Volleyball-Spielers sind mit Tape umwickelt.

Die Netzhoppers hatten die lange Reise an den Bodensee ohne ihren etatmäßigen Trainer Christophe Achten angetreten. Der 42-jährige Belgier war am Montag Vater geworden und hatte daraufhin vom Verein frei bekommen. Für ihn sprang gegen Friedrichshafen Florian Grüschow ein, ehemals SC Potsdam, jetzt Brandenburgs Landestrainer.
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Den Grundstein zum Gewinn des ersten Satzes legte der VfB schon früh. Ein Angriffsschlag von Karli Allik ins Aus brachte die Gastgeber mit 6:5 erstmals in Führung. Danach glückte Marcus Böhme gegen den erfolglos blockenden Yannick Goralik der siebte Punkt für Friedrichshafen, der Ex-Berliner Linus Weber legte das 8:5 nach. Diesem Rückstand liefen die Netzhoppers vergeblich hinterher.
In der Folgezeit bauten die Gäste kräftig ab. Der VfB hatte mit solider Abwehrarbeit und schwungvollen Angriffsaktionen das Geschehen fest im Griff, profitierte aber auch von der hohen Fehlerquote des Kontrahenten. Zwar rafften sich die Netzhoppers nach dem deklassierend verlorenen zweiten Satz noch einmal zu größerem Widerstand auf, ernsthaft in Gefahr brachten sie das Team vom Bodensee aber nicht mehr.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 22. Dezember 2020 18:24 Uhr

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