Bündnis für Suchtprävention startet im Januar

Bündnis für Suchtprävention startet im Januar

Informieren, Qualifizieren, Vernetzen: Um besonders gefährdete Menschen bei Suchterkrankungen besser zu unterstützen, hat sich die Landestelle für Suchtfragen Brandenburg mit den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) zusammengeschlossen. Im Januar will das auf vier Jahre angelegte Bündnis, das vom Gesundheitsministerium Brandenburg unterstützt wird, mit der Arbeit starten, wie Geschäftsführerin der Landesstelle, Andrea Hardeling am Dienstag sagte. Zunächst soll es um Kinder aus suchtbelasteten Familien gehen. «Diese Kinder sind gerade jetzt besonders belastet», sagte Hardeling.

Nach Worten von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat Alkoholkonsum in der Corona-Pandemie zugenommen. «Suchterkrankungen betreffen Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen, es sind aber immer die Kinder, die am meisten leiden, wenn es Suchtprobleme in der Familie gibt.»
Hardeling sagte: «Es ist wichtig, Familien zu unterstützen.» Studien hätten gezeigt, dass eine Bezugsperson Kindern, die in suchtbelasteten Familien aufwachsen, Halt gebe. «Das kann die Tante, die Nachbarin oder eine Lehrerin sein», so Hardeling. Die Arbeit des neuen Bündnisses soll sich deshalb auch darauf richten, Mitarbeitende in Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen zu sensibilisieren.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 22. Dezember 2020 13:23 Uhr

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