Erste Tarifrunde für Metallindustrie zu Ende gegangen

Erste Tarifrunde für Metallindustrie zu Ende gegangen

Nach dem bundesweiten Auftakt der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie in Hamburg sind auch für Berlin und Brandenburg beide Seiten zu ersten Gesprächen zusammen gekommen. Rund zwei Stunden diskutierten Gewerkschaft und Arbeitgeber am Mittwoch in der Hauptstadt über die künftigen Arbeitsbedingungen für die 111 000 Beschäftigten in den beiden Bundesländern, wie die IG Metall mitteilte. In Sachsen ist die erste Tarifrunde für Freitag geplant.

IG Metall

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Die Arbeitnehmerseite fordert vier Prozent mehr Geld und eine Laufzeit von einem Jahr. Außerdem hat sie eine Arbeitszeitverkürzung von drei Wochenstunden bei teilweisem Lohnausgleich ins Spiel gebracht.
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Auch die 35-Stunden-Woche steht wieder auf der Agenda, nachdem Verhandlungen darüber im vergangenen Jahr erneut gescheitert waren. «Es geht in dieser Frage auch um einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt», teilte Birgit Dietze, Bezirksleiterin für Berlin, Brandenburg und Sachsen am Mittwoch mit.
Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg (VME) schließt Entgelterhöhungen hingegen aus. «Steigende Kosten können unsere Unternehmen überhaupt nicht stemmen. Jeder Gedanke daran ist abwegig», teilte VME-Verhandlungsführer Stefan Moschko mit. «Wir erleben seit mehr als einem Jahr eine Rezession, da gibt es nichts zu verteilen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 16. Dezember 2020 14:36 Uhr

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