Hauptpersonalrat für Lehrer dringt auf Schule zuhause

Hauptpersonalrat für Lehrer dringt auf Schule zuhause

Der Hauptpersonalrat für die Lehrkräfte in Brandenburg fordert eine sofortige Umstellung des Schulbetriebs auf Unterricht zuhause. «Es besteht die Notwendigkeit, dass alle gesellschaftlichen Bereiche dazu beitragen müssen, die Infektionszahlen deutlich und nachhaltig zu senken», heißt es in einem Brief an Bildungsministerin Britta Ernst (SPD), der der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vorlag. Deshalb sei ein Präsenzunterricht nicht mehr aufrechtzuerhalten. Dabei spiele auch keine Rolle, dass die Statistik nur eine geringe Zahl Infektionen an Schulen aufweise, denn die Menge symptomfreier Infektionen könne nicht erfasst werden.

Bisher gilt in Brandenburg grundsätzlich Unterricht in der Schule, bei über 200 neuen Infektionen je 100 000 Einwohner in einer Woche können die Kreise und kreisfreien Städte strengere Regeln wie wechselnden Unterricht organisieren. Das ist in einigen Kreisen bereits geplant oder umgesetzt. Alle Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse müssen außer im Sportunterricht und bei langen Prüfungen Masken tragen, für alle übrigen Schüler über fünf Jahren ist der Mund-Nasen-Schutz nur außerhalb des Unterrichts Pflicht. Für alle Lehrkräfte gilt die Maskenpflicht ebenfalls. Sieben von 915 Schulen waren wegen Corona am Donnerstag laut Ministerium geschlossen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 11. Dezember 2020 13:46 Uhr

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