Polizei-Großeinsatz gegen grenzübergreifende Kriminalität

Polizei-Großeinsatz gegen grenzübergreifende Kriminalität

Mit einem Großeinsatz ist die Polizei in Südbrandenburg am frühen Mittwochmorgen gegen grenzübergreifenden Autodiebstahl vorgegangen. Schwerpunkt war die Bundesautobahn 15 Richtung Polen. Zwei Fahrzeuge wurden sichergestellt und ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen, wie Polizeisprecher Torsten Herbst mitteilte. Insgesamt wurden vier Strafanzeigen erstattet, darunter wegen Verstoßes gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz.

Blaulicht

© dpa

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

200 Polizisten unter Leitung des Landeskriminalamtes waren im Einsatz, darunter Beamte aus Berlin und Bereitschaftspolizisten. Kontrollen wurden unter anderem auch in Forst, Guben und Schlacksdorf im Spree-Neiße-Kreis durchgeführt. Zudem kontrollierte der polnische Grenzschutz in Absprache mit den deutschen Kollegen Autofahrer auf polnischem Grenzgebiet.
So wurde auf der A15 ein zur Fahndung ausgeschriebenes Auto gestoppt und ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung des Autos fanden Polizisten einen Schlagring. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen Diebstahls und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Bei Attawasch (Spree-Neiße) entzog sich ein Autofahrer der Kontrolle. Die Polizei fand das Fahrzeug wenig später in einem nahen Waldstück, der Tatverdächige konnte zunächst flüchten. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauerten an.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 9. Dezember 2020 11:54 Uhr

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