Netzhoppers wollen im Pokal Geschichte schreiben

Netzhoppers wollen im Pokal Geschichte schreiben

Die Volleyballer der Netzhoppers KW-Bestensee freuen sich auf das Pokal-Halbfinale. «Ich habe der Mannschaft gesagt, sie könne Geschichte schreiben, wenn sie ins Pokal-Endspiel kommt», sagte Trainer Christophe Achten, nachdem die Brandenburger am Sonntag ihre Generalprobe in der Bundesliga gegen den TSV Unterhaching mit einem klaren 3:0-Erfolg abgehakt hatten.

Am Donnerstag geht es im Halbfinale in Potsdam gegen die Volleys Herrsching. «Das ist ein großes Spiel», sagte Achten – mit dem Zusatz: «Für beide Mannschaften.»
Der Auftritt gegen Unterhaching war kein Gradmesser für das, was die Netzhoppers gegen Herrsching erwartet. Zu schwach präsentierten sich die Hachinger, nach nur 66 Minuten Spielzeit war ihre ohnehin bescheidene Wehrhaftigkeit endgültig gebrochen. Dennoch zeigte sich Achten zufrieden. Der Belgier lobte: «Wir haben das ganze Match über mit unserem Aufschlag Druck gemacht.»
Diese Stärke der Netzhoppers beeindruckte auch den Gegner. Hachings Kapitän Roy Friedrich sagte: «KW hat brutal Druck mit den Aufschlägen gemacht. Das waren zum Teil schon Angriffe und keine Aufschläge mehr, die uns da um die Ohren geflogen sind.»
Den letzten Fehler machte Patrick Steuerwald. Der Gästetrainer wählte die Nummer zwei der Netzhoppers, also Jan Jalowietzki, zum wertvollsten Spieler des Matches. Die Verwunderung war groß, stand Jalowietzki im dritten Satz doch nur kurz auf dem Feld. Steuerwald korrigierte sich rasch. Er hatte sich in der Trikotnummer geirrt. Zuspieler Byron Keturakis wurde zum besten Spieler gekürt. Er trägt auf seinem Netzhoppers-Trikot die Nummer eins.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 7. Dezember 2020 08:13 Uhr

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