176 Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Brandenburg

176 Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Brandenburg

Die Zahl der amtlich bestätigten Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) ist in Brandenburg auf 176 Fälle gestiegen. Nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums hat das Nationale Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut, am Mittwoch insgesamt vier weitere Fälle in den bestehenden Kerngebieten in den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland nachgewiesen.

Ein Wildschwein liegt auf dem Waldboden

© dpa

Ein Wildschwein liegt auf dem Waldboden.

Bislang wurden damit im Landkreis Oder-Spree 144, im Kreis Märkisch-Oderland 18 und im Landkreis Spree-Neiße 14 Fälle der Tierseuche beim Schwarzwild bestätigt. Der erste ASP-Ausbruch bei Wildschweinen in Deutschland wurde am 10. September 2020 amtlich festgestellt. Nach jüngsten Erkenntnissen sind bereits in der ersten Juli-Hälfte infizierte Tiere verendet.
Die Hausschweinbestände in Deutschland sind den Angaben zufolge nach wie vor frei von der Seuche. Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich, für Wild- und Hausschweine fast immer tödlich. Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine vorbeugend zu impfen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 25. November 2020 16:31 Uhr

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