Unternehmerverband kritisiert Corona-Ausbildungsprämie

Unternehmerverband kritisiert Corona-Ausbildungsprämie

Der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin hat Nachbesserungen bei der Corona-Ausbildungsprämie des Bundes gefordert. «Der geforderte Umsatzrückgang als Bedingung für die Prämie ist zu hoch», kritisierte der Verband am Dienstag. So kämen zu wenige Unternehmen überhaupt für die Förderung in Frage. «Darüber hinaus ist nicht klar, warum nur Firmen bis zu 250 Beschäftigten unterstützt werden. Eine Ausweitung auf Betriebe bis 500 Mitarbeiter wäre sinnvoll.»

Die Prämie von 3000 Euro für kleine und mittlere Unternehmen soll dafür sorgen, dass mehr Auszubildende aus Unternehmen, die wegen der Corona-Krise zahlungsunfähig werden, ihre Lehre in einem anderen Betrieb fortsetzen können. Danach erhalten kleine und mittlere Betriebe in diesem Ausbildungsjahr auch eine Prämie von 2000 Euro pro neuem Lehrling, wenn sie die Zahl ihrer Lehrlinge konstant halten und 3000 Euro, wenn sie sie erhöhen.
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hatte Mitte Oktober angekündigt, die Übernahmeprämien um ein halbes Jahr bis Ende 2021 zu verlängern.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 24. November 2020 18:05 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg