Bundespolizei entdeckt 16 eingeschleuste Syrer bei Cottbus

Bundespolizei entdeckt 16 eingeschleuste Syrer bei Cottbus

Bundespolizisten haben bei Cottbus insgesamt 16 eingeschleuste Syrer gefasst. Am Samstagmorgen hätten die Beamten im Cottbuser Ortsteil Gallinchen zunächst fünf syrische Staatsangehörige ohne gültige Dokumente festgestellt, berichtete die Bundespolizeidirektion Berlin am Montag. Erste Befragungen hätten ergeben, dass diese zuvor mit einer größeren Gruppe eingereist seien. Daraufhin konnten nach einer Fahndung in der näheren Umgebung zehn weitere Personen gefasst werden.

In einem Fahrzeug, mit dem mutmaßlich geschleuste Personen abgeholt werden sollten, entdeckten die Beamten einen weiteren 20-jährigen Syrer ohne die erforderlichen Dokumente. Die Bundespolizei leitete gegen den Fahrer und Beifahrer, zwei 22-jährige Syrer aus Leipzig, Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt ein. Zwölf syrische Männer wurden in eine Erstaufnahmeeinrichtung des Landes gebracht. Ein Kind und drei Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren kamen in die Obhut des zuständigen Kind- und Jugendnotdienstes.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. November 2020 15:36 Uhr

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