Afrikanische Schweinepest: Restriktionszonen ausgeweitet

Afrikanische Schweinepest: Restriktionszonen ausgeweitet

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg haben die Landkreise Märkisch-Oderland und Uckermark ihre Restriktionszonen erneut ausgeweitet. Damit reiche die seuchenfreie Pufferzone entlang der Oder von Gartz (Uckermark) im Norden über 250 Kilometer bis Jämlitz (Spree-Neiße) im Süden und damit über nahezu den gesamten Grenzverlauf zwischen Brandenburg und Polen, teilte das Verbraucherschutzministerium am Montag mit.

Afrikanische Schweinepest

© dpa

Ein Schild mit der Aufschrift "Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen, Pufferzone" hängt an einem Verkehrsschild.

In den Pufferzonen wird verstärkt nach verendeten Wildschweinen gesucht, und Schweinehalter sind verpflichtet, ihre Tiere so abzusondern, dass sie nicht mit Wildschweinen in Berührung kommen können. Mi Inkrafttreten der Verfügungen könne zudem auch in diesen Gebieten mit dem Bau eines festen Zauns an der polnischen Grenze begonnen werden, teilte das Ministerium mit.
Seit dem Fund des ersten infizierten Wildschweins in Brandenburg im September sind nach Angaben des Ministeriums bislang insgesamt 153 Fälle von Schweinepest in den Landkreisen Spree-Neiße, Oder-Spree und Märkisch-Oderland nachgewiesen worden. Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich, für Wild- und Hausschweine fast immer tödlich. Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine vorbeugend zu impfen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. November 2020 15:13 Uhr

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