Brandenburg will die Pflege vor Ort stärker fördern

Brandenburg will die Pflege vor Ort stärker fördern

Die Pflege von Bedürftigen zuhause soll nach Plänen von Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) möglichst bald finanziell verbessert werden. «Das Förderprogramm für Kommunen zur Stärkung der Pflege vor Ort wird das Herzstück im «Pakt für Pflege» sein, sagte Nonnemacher am Donnerstag im Landtag in Potsdam. Für die Unterstützung der Pflege seien 22 Millionen Euro vorgesehen. Damit könnten alle Säulen des geplanten «Pakts für Pflege» umgesetzt werden - die Stärkung der Pflege vor Ort und der Kurzzeit- und Tagespflege sowie der Ausbau der Pflegestützpunkte und der Ausbildung.

Eine Pflegerin hält in einem Altenheim die Hand einer Bewohnerin

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Eine Pflegerin hält im Altenheim die Hand einer Bewohnerin.

Mehr als 130 000 Menschen in Brandenburg gelten als pflegebedürftig. Der Landtag stimmte am Donnerstag mit Mehrheit für einen Antrag der Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und Grünen, mit dem die Landesregierung zur Förderung der Pflege aufgefordert wird. Die Vorbereitungen für die Programme liefen auf Hochtouren, sagte die Ministerin. Die CDU-Abgeordnete Roswitha Schier sagte, die Ziele seien Vorsorge und Entlastung der Pflegenden. Die Mittel dafür sind im Landeshaushalt vorgesehen, über den die Abgeordneten voraussichtlich im Dezember entscheiden. Die Koalition hatte ursprünglich 30 Millionen Euro im Jahr dafür vereinbart.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 12. November 2020 15:49 Uhr

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